Registrieren einer Tabelle eines Drittanbieters mit einer räumlichen Spalte

Verwenden Sie den administrativen Befehl in ArcSDE "sdelayer" zusammen mit der Operation "register", um eine räumliche Tabelle als Feature-Class zu registrieren.

Die Operation "register" ermöglicht das Erstellen einer Feature-Class aus einer DBMS-Tabelle, die eine räumliche Spalte enthält, die als benutzerdefinierter Datentyp definiert ist. Bislang werden in ArcSDE-Geodatases sechs verschiedene Implementierungen von räumlichen DBMS-Datentypen unterstützt: Oracle Spatial-Geometrietyp (SDO_Geometry), Informix Spatial DataBlade (ST_Geometry), DB2 Spatial Extender (ST_Geometry), Spatial Type for Oracle (ST_Geometry), Spatial Type for PostgreSQL (ST_Geometry), PostGIS for PostgreSQL (Geometry), Geometry for SQL Server (Geometry) und Geography for SQL Server (Geography). Tabellen, die mit einem dieser räumlichen Datentypen erstellt und mit der DBMS-SQL-Schnittstelle oder einer anderen Schnittstellen eines Drittanbieters aufgefüllt wurden, können einer ArcSDE-Geodatabase hinzugefügt werden, indem die vorhandenen Tabellen als Feature-Classes registriert werden.

Um räumliche Tabellen von Drittanbietern zu registrieren, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

Die Syntax und Beispiele für die Verwendung des Befehls "sdelayer" finden Sie in der "ArcSDE Administration Command Reference", die in der ArcSDE-Komponente von ArcGIS Server Enterprise enthalten ist.

Ältere VersionenÄltere Versionen:

Die Autoregistrierungsfunktion für SDO_Geometry, die in früheren Versionen von ArcSDE vorhanden war, ist veraltet.

Schritte:
  1. Führen Sie an einer MS-DOS Eingabeaufforderung (Windows) bzw. an einer shell-Eingabeaufforderung (UNIX oder Linux) den Befehl "sdelayer" zusammen mit der Operation "register" aus.

    Registrieren einer PostGIS-Punktetabelle bei ArcSDE

    sdelayer -o register -l samplepts,geom -e p+ -C ptid,SDE -t
    PG_GEOMETRY -g RTREE -E -76.74381615680447,34.59132803608262,-74.56368991230103,36.18919425895801
    -i sde:postgresql:myserver -s myserver -D bigdb -u editor -p open.up
    
    HinweisHinweis:

    Wenn Sie die Feature-ID-Spalte wie im Beispiel als vom Benutzer (-C id,USER) und nicht von SDE verwaltet registrieren und dann die Feature-Class in der Geodatabase registrieren, fügt ArcGIS eine zusätzliche Feature-ID-Spalte mit dem Namen "ObjectID" hinzu. Die Werte in dieser Spalte werden von ArcGIS verwaltet. Wenn die Tabelle eine große Anzahl von Datensätzen enthält, kann das Hinzufügen dieser zusätzlichen "ObjectID"-Spalte einige Zeit in Anspruch nehmen.

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7/10/2012