Importieren von Replikatschemas

Dieses Thema gilt nur für ArcEditor und ArcInfo.

Sie haben mit dem Befehl "Replikatschema vergleichen" eine XML-Datei für die Schemaänderungen erstellt und möchten diese Änderungen jetzt auf das relative Replikat anwenden. Der Befehl "Replikatschema importieren" listet die in der XML-Datei für die Schemaänderungen enthaltenen Schemaunterschiede auf und ermöglicht Ihnen die Auswahl der zu importierenden Elemente.

Im zweiten Fenster des Assistenten "Replikatschema importieren" werden die Schemaänderungen in den folgenden Spalten angezeigt:

Pro Schemaunterschied wird eine Zeile angezeigt. Wenn beispielsweise einer einzelnen Tabelle zwei neue Felder hinzugefügt werden, wird diese Tabelle zweimal aufgeführt. Diese Liste kann auch sortiert werden, sodass Sie die Hinzufügungen schnell von den Löschungen unterscheiden können.

Standardmäßig wird eine Angleichung der Schemaänderungen für die beiden Replikate ausgeführt. Dies bedeutet, dass in der Standardeinstellung Löschvorgänge deaktiviert und Hinzufügungen aktiviert werden. Auf diese Weise führt eine Schemasynchronisierung in der Standardeinstellung nicht zu Datenverlusten.

Schemaänderungen können auf zwei unterschiedliche Weisen aufgeführt werden:

Optional – Optionale Schemaänderungen werden mit aktiviertem Kontrollkästchen "Übernehmen" angezeigt. Sie können entscheiden, ob die Änderung angewendet werden soll.

Nicht anwendbar – Schemaänderungen, die nicht angewendet werden können, werden mit deaktiviertem und abgeblendetem Kontrollkästchen "Übernehmen" angezeigt. Schemaänderungen werden aufgelistet, um Sie auf den Unterschied aufmerksam zu machen. Dies ist zum Beispiel für Fälle wichtig, bei denen in einem Replikat, in das das Schema importiert wird, eine Topologie gelöscht wurde, die im relativen Replikat noch vorhanden ist. Dies stellt einen gültigen Schemaunterschied dar, doch kann dieser nicht angewendet werden, da zum erneuten Erstellen einer Topologie die Versionierung der Daten aufgehoben werden muss.

Manche Änderungen können auf einzelne Replikat-Geodatabases angewendet werden, haben jedoch keine Auswirkungen auf die Datensynchronisierung. Wenn ein Attributindex hinzugefügt oder entfernt wird, wird diese Änderung während der Schemasynchronisierung beispielsweise weder erkannt noch synchronisiert. Ein Replikat kann Indizes aufweisen, über die das relative Replikat nicht verfügt. Doch weil die Datensynchronisierung davon nicht betroffen ist, wird dieser Unterschied ignoriert.

So importieren Sie ein Replikatschema

Schritte:
  1. Es gibt zwei Möglichkeiten, auf den Befehl "Replikatschema importieren" zuzugreifen.
    • Klicken Sie im Kataloginhaltsverzeichnis mit der rechten Maustaste auf die Verbindung mit der Geodatabase, zeigen Sie auf Verteilte Geodatabase, und klicken Sie auf Replikatschema importieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Geodaten-Services, die über ArcGIS Server veröffentlicht werden, um auf Remote-Geodatabases zuzugreifen.
    • Klicken Sie in ArcMap in der Werkzeugleiste Verteilte Geodatabase auf die Schaltfläche Replikatschema importieren. Auf Remote-Geodatabases wird in ArcMap über Karten-Services zugegriffen, für die die Geodaten-Zugriffsfunktion aktiviert wurde.
  2. Suchen Sie die Datei mit den Änderungen am Replikatschema.
  3. Wählen Sie im Kombinationsfeld das zu importierende Replikatschema aus, und klicken Sie auf Weiter.
  4. Im zweiten Dialogfeld werden die Unterschiede zwischen den beiden Schemas aufgeführt. Aktivieren Sie für die Änderungen, die Sie auf das Replikatschema anwenden möchten, die entsprechenden Kontrollkästchen in der Spalte Übernehmen.
  5. Klicken Sie auf Fertig stellen.

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3/6/2012